Unsere Historie

Eine Bank mit langer Tradition

König Georg IV. von Großbritannien und Hannover erteilte der Ritterschaft des Herzogtums Bremen am 17. Januar 1826 die Genehmigung zur Gründung eines Kreditvereins. Auf den Tag genau vier Monate später wurde diese Verordnung veröffentlicht, bald darauf nahm die erste Direktion unter dem Namen „Kreditkommission" ihre Arbeit auf. Somit kann die Ritterschaftliches Kreditinstitut Stade AG nunmehr auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Diese Geschichte darf schon insofern als außergewöhnlich bezeichnet werden, da es nur noch zwei von Ritterschaften getragene Banken gibt: Neben dem RKI in Stade besteht als weitere in Hannover der Calenberger Kreditverein.

Der ursprüngliche Zweck des Institutes war es, seinen Mitgliedern - zunächst Rittergutsbesitzern, aber schon kurze Zeit nach der Gründung auch freien Bauern - eine langfristige Kreditaufnahme zu günstigen Konditionen zu ermöglichen und die Tilgung ihrer Darlehen sogar nach Kräften zu unterstützen. Die Gläubiger galt es, durch das Angebot äußerst sicherer Schuldbriefe von einer Investition zu überzeugen.

Dieser Auftrag ist in unserer Satzung verankert:

"Die Gesellschaft ist ein CRR-Kreditinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes und eine Pfandbriefbank im Sinne des Pfandbriefgesetzes. (...) Die Gesellschaft verfolgt vorrangig den Zweck, grundpfandrechtlich besicherte Kredite zu vergeben. Darunter fallen insbesondere Immobiliarkredite an land- und forstwirtschaftliche Betriebe, der den land- und forstwirtschaftlichen Betrieben vor- und nachgelagerten Produktionsstufen, an Verbände und Genossenschaften sowie Kredite für Wohn- und Geschäftsimmobilien."

Ursprünglich Anbieter von Agrarkrediten, erweiterte die Ritterschaftliches Kreditinstitut Stade AG 1970 sein Angebot um Baufinanzierungen und Kommunaldarlehen. Vor allem aber kennzeichnen die Realkredite zur Förderung der Gesamtstruktur im ländlichen Raum, eine vorsichtige, in hohem Maße den Interessen der Kundschaft verpflichtete Geschäftspolitik und die Verwurzelung in der Region den sehr individuellen „Charakter" unserer Bank. Dies wird auch in Zukunft so sein.

Seit Juni 2022 gehört die RKI Stade AG zum Konzern der Hannoversche Volksbank eG. Neben der Volksbank als Haupteigentümerin ist die Ritterschaft des Herzogtums Bremen weiterhin an der Gesellschaft beteiligt.

Dem vorausgegangen war ein Rechtsformwechsel des RKI von einer Anstalt des öffentlichen Rechts in eine Aktiengesellschaft. Mit diesem Schritt hat unser Institut die Weichen gestellt, um sich flexibel und unabhängig aufzustellen und sich zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

 

rki beratungssituation

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