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Jubiläum

200 Jahre
RKI

Seit 200 Jahren:
Gut gewappnet in die 
Zukunft.

1826: Der Beginn einer besonderen Geschichte

Im Jahr 2026 feiert das Ritterschaftliche Kreditinstitut Stade sein 200-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1826 ist das RKI eng mit der Region verbunden und begleitet Menschen, Unternehmen sowie die Land- und Forstwirtschaft als verlässlicher Finanzierungspartner. Aus einem Kreditinstitut zur Unterstützung der regionalen Landwirtschaft ist über zwei Jahrhunderte ein modernes Institut entstanden, das bis heute auf seine Wurzeln baut und Tradition mit Zukunft verbindet. Zum Jubiläum gratulieren drei besondere Persönlichkeiten: König Georg IV. schlägt als historische Stimme eine Brücke ins Gründungsjahr 1826. Kai Seefried und David McAllister richten den Blick aus heutiger Perspektive auf das RKI, seine Verbundenheit mit der Region und seine Bedeutung über Stade hinaus.

König Georg IV.

König Georg IV. erteilte im Jahr 1826 die Genehmigung zur Gründung des damaligen Kreditvereins und steht damit am Anfang der 200-jährigen Geschichte des RKI.

Kai Seefried

Als Landrat des Landkreises Stade gratuliert Kai Seefried dem RKI zu seinem Jubiläum. In seinem Grußwort würdigt er insbesondere die enge Verbindung des Instituts mit der Region.

David McAllister

David McAllister, Mitglied des Europäischen Parlaments, unterstreicht in seinem Grußwort die Bedeutung einer Institution, die seit zwei Jahrhunderten Beständigkeit und Weiterentwicklung miteinander verbindet.

Eine Zeitreise

    Unsere Spendenpartner

    Das 200-jährige Bestehen möchte das RKI bewusst anders feiern. Anstelle einer klassischen Jubiläumsveranstaltung steht das Engagement für die Region im Mittelpunkt. So wird das Jubiläum zu einem Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen vor Ort. Im Laufe des Jubiläumsjahres unterstützt das Institut verschiedene hiesige soziale Projekte mit Spenden.

    Sozialmobil des Caritasverbandes

    Wir freuen uns, das neue Sozialmobil des Caritasverbandes für die Landkreise Stade und Rotenburg e. V. zu unterstützen. Der Verband begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit Beratung, Unterstützung und zahlreichen sozialen Angeboten. Für diese Arbeit ist Mobilität unverzichtbar: Das Fahrzeug wird unter anderem für die Kinder- und Jugendarbeit, Fahrten zu Arzt- und Therapieterminen, Ausflüge und Freizeitaktionen sowie für Einsätze verschiedener sozialer Dienste benötigt. Es soll insbesondere den Einrichtungen in Stade und Rotenburg sowie dem „Noahs Haus“ in Selsingen zur Verfügung stehen.


    Stader Tafel

    Die Stader Tafel leistet seit 26 Jahren wichtige Hilfe für Menschen in unserer Region, deren Einkommen für das tägliche Leben nicht ausreicht. In Trägerschaft des Diakonieverbandes Buxtehude Stade versorgt sie an ihren Ausgabestellen in Stade, Himmelpforten und Drochtersen derzeit rund 3.000 Menschen – getragen von drei hauptamtlichen Mitarbeitenden und etwa 160 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

    Der Bedarf ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Um die Versorgung weiterhin verlässlich leisten zu können, benötigt die Stader Tafel dringend einen dritten Kühltransporter. Das RKI Stade unterstützt dieses wichtige Projekt im Jubiläumsjahr mit einer Spende und möchte damit einen Beitrag dazu leisten, dass Lebensmittel sicher transportiert und Menschen in der Region weiterhin erreicht werden können.


    Landschaftsverband Stade

    Das Heimatmuseum Stade von 1904 ist das älteste Museum der Stadt und ein bedeutender Ort regionaler Geschichte. Nach einer Zeit des Leerstands soll das denkmalgeschützte Gebäude nun saniert und wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Träger des Projekts sind die Ritterschaft, der Stader Geschichts- und Heimatverein und der Landschaftsverband Stade, der sich der Pflege, Erforschung und Vermittlung der Kultur und Geschichte des Elbe-Weser-Dreiecks widmet.

    Damit knüpft das Vorhaben in besonderer Weise an die Geschichte unserer Region an: Stade und das Elbe-Weser-Dreieck sind geprägt von der Geschichte der Herzogtümer Bremen und Verden, deren landschaftliche und ritterschaftliche Traditionen auch für die Entstehung des RKI Stade von Bedeutung waren. Mit seiner Spende unterstützt das RKI Stade die denkmalgerechte Sanierung des Heimatmuseums. Ziel ist es, diesen historischen Ort zu bewahren und zu einem regionalen kulturellen Zentrum weiterzuentwickeln – offen für Begegnung, Bildung und die lebendige Auseinandersetzung mit der Geschichte unserer Region.


    DRK Hospiz

    Das geplante stationäre Hospiz des DRK-Kreisverbandes Stade soll schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen geschützten Ort bieten, an dem ihre individuellen Bedürfnisse, eine gute palliative Versorgung und ein würdevolles Abschiednehmen im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig sollen Angehörige eng einbezogen werden und die Möglichkeit erhalten, möglichst viel Zeit mit ihren Familienmitgliedern zu verbringen.

    Mit acht vorgesehenen Hospizplätzen soll in Stade eine wichtige Versorgungslücke geschlossen werden. Bislang müssen Betroffene aus dem Landkreis für eine stationäre Hospizversorgung auf Einrichtungen außerhalb der Region ausweichen. Das neue Hospiz schafft künftig ein wohnortnahes Angebot und damit mehr Nähe zu Familie, Freunden und dem vertrauten Umfeld.
    Das RKI unterstützt dieses wichtige Vorhaben und trägt dazu bei, einen Ort entstehen zu lassen, der Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase Geborgenheit, Fürsorge und Würde ermöglicht.